SBB Ae 6/6 11403 - 11520
Spezialfälle


FZ von Thomas Brian


 
Ae 6/6 11403 - Schwyz
1976 musste an der Schwyz ein seitlicher Chromstreifen repariert werden
Ae 6/6 11406 - Obwalden
In den Jahren 1972 bis 1984 leisteten die Obwalden und die Basel-Stadt hin und wieder im Seetal Dienst. Zur besseren Sichtbarkeit und zur Gefahrenminderung wurden magnetische Warnstreifen an den Fronten aufgesetzt
Ae 6/6 11410 - Basel-Stadt
Ae 6/6 11414 - Bern
Epoche III
Umbau für SNCB
Es gab mit der Zeit verschiedene Einsätze von Ae 6/6- Lokomotiven im Ausland. Der wohl bekannteste Einsatz betraf die Ae 6/6 11414 Bern. Die belgische Staatsbahn SNCB hatte ein Lastenheft für eine sechsachsige Viersystemlok erstellt, die mit Umschaltgetrieben für 200 km/h und 160 km/h ausgestattet werden sollte. Da sich die SLM seit der 1949 konstruierten CC 6501 für die SNCF und der Ae 6/6 für die SBB nicht mehr weiter mit dieser Problematik auseinander gesetzt hatte und für die Re 6/6 die Bo'Bo'Bo'-Lösung gewählt worden war, wurde mit wohlwollender Unterstützung durch die SBB die vorübergehende Adaptierung einer Ae 6/6-Lok für 200 km/h-Versuchsfahrten beschlossen. Die Wahl auf die Ae 6/6 11414 Bern war allerdings kein Zufall, denn sie besass als einzige ein abweichendes Drehgestell. Mit einer bisherigen Laufleistung von etwa 2.5 Mio. Kilometern und einer Betriebstzeit von 14 Jahren wurde die Lokomotive darauf mit einem geänderten BBC-Federantrieb mit einer Übersetzung 1:1,6 ausgestattet und die Kastenabstützung auf die Drehgestelle geändert. Die doppelten Blattfedern der Pendelwiege wurden durch Aufnahmen für vertikale Schraubenfedersäulen ersetzt, die Übertragung der Traktions- und Bremskräfte von den Mitnehmerzapfen auf die Tiefzuganlenkung zwischen Drehgestell und Kasten verlagert. Durchgeführt wurde dieser Umbau 1968 bei der SLM in Winterthur. Am 11. Juni 1969 fuhr die Lokomotive in eigener Kraft, ausgestattet mit einer breiten Stromabnehmerwippe von 1950 mm, zusammen mit dem Messwagen X 91 102 von Basel nach Forchheim. Auf der Strecke Forchheim - Bamberg wurden anschliessend bis zum 24. Juni 1969 Schnellfahrversuche durchgeführt. Bereits am ersten Versuchstag, am 16. Juni, wurde die 200 km/h-Marke erreicht. Insgesamt wurden fünf Fahrten durchgeführt. Dabei interessierten vor allem die am Gleis auftretenden Kräfte und die Laufgüte sowie die Beeinflussbarkeit von Kräften und Laufgüte durch die Charakteristik der Radsatzquerfederung. Sowohl die Laufeigenschaften, die Gleisbeanspruchung als auch die Stromabnahme ergaben vorzügliche Ergebnisse.
Epoche IV-V
Epoche V mit "Wegwerfbügel"
Ae 6/6 11450 - Ville de Genève
Im Juni 2005 musste der Ville de Genève vorübergehend ein Stromabnehmer demontiert werden (Reparatur?). Bereist auch sind die Wappen und die Nummern, die immer wieder gestohlen wurden, demontiert. Damit fehlt beinahe die Seele dieser Loks.
Ae 6/6 11483 - Porrentruy, später Jura
Ae 6/6 11483 - Porrentruy
Ae 6/6 11483 - Jura
Nachdem der Kanton Jura in die Eidgenossenschaft aufgenommen wurde (im Jahre 1979) gab es keine wappenfreie Ae-6/6-Lokomotive mehr. Jedoch trugen die beiden Ae 6/6 11482 Delémont (neuer Kantonshauptort) und die 11483 Porrentruy bereits Wappen dieses neuen Kantons. Die SBB gelangte darauf mit der Anfrage an die Gemeinde Porrentruy, ob sie mit einem Wappenwechsel auf eine Re 4/4'' einverstanden wäre. Nach der erteilten Zustimmung erfolgte am 22. Juni 1979 in einem Festakt in Delémont die Taufe der neuen Kantonslok 11483 "Jura", sowie der dafür einzigen Re 4/4'' - 11239- Wappenlokomotive "Porrentruy". Jedoch wurde die Nachrüstung der neuen Kantonslok mit Chromstreifen aus Kostengründen verzichtet.

Thomi Kaufmann hat die Re 4/4'' 11239 gezeichnet. In einer eigenen Datei ist sie beigefügt.
Ae 610 486 - Burgdorf
Vormals Ae 6/6 11684
Ae 610 492 - Erstfeld (vormals Emmen)
Vormals Ae 6/6 11692 Emmen
Ae 6/6 11505 Lyss
Vormals Ae 6/6 11507

  Download