SBB C 4/5 2601 - 2619


SBB C 4/5 2701 - 2732


FZ von Thomas Brian


 
C 4/5 2601- 15 Dreiachsiger Tender normaler Bauart mit 18 m3 Wasser - und 7 t Kohlenfassung
C 4/5 2611 - 12 Gleichstrom-Zylinder System Stumpf
C 4/5 2614 Ein Teil der Lokomotiven erhielten einen Wetterschutz zum Kohlenwagen.
C 4/5 2616 - 19 Dreiachsiger Tender normaler Bauart, jedoch mit 3.6 m langen seitlichen Fülltrögen nach Gölsdorf mit besserer Sicht nach hinten. Aufsatzblech für Kohlen
 
C 4/5 2701 - 03  
C 4/5 2704 - 32  
C 4/5 2703 Versuch mit Speisewasservorwärmung
C 4/5 2707 Mit senkrechter Rauchfahne als Rangierlok
C 4/5 2723 Mit Rangiererbühne und senkrechter Rauchfahne als Rangierlok
 

Kurzbeschreibung:

  • Aufgrund der sehr günstigen Ergebnisse der Heissdampfanwendung an der B 3/4-Lokomotive (Serie 1301 - 1369) wurde die Nachbeschaffung der C 4/5-Lokomotiven ab 1907 nach dieser Bauart ausgeführt.
  • Die ersten 15 Stück waren für den Dienst auf der Bözberglinie Basel - Brugg - (Gotthard) bestimmt und während ihrer ganzen Dienstzeit dem Depot Brugg (SBB-Kreis III) zugeteilt.
  • Um den Typ auch auf der Gotthardlinie zu verwenden, wurde die letzte Lieferung von 4 Stück (1912) verstärkt ausgeführt, d.h. mit grösserem Kessel, mit 13 statt 12 Atm. Dampfdruck und 60 t Adhäsionsgewicht. Nr. 2618 erhielt auch einen Knorr-Speisewasservorwärmer.
  • Die Nummern 2611 und 2612 wurden versuchsweise nach dem "Gleichstromsystem von Professor Stumpf in Charlottenburg" gebaut. Bei diesem sind die Ein- und Ausströmorgane der Steuerung getrennt und voneinander unabhängig eingerichtet. Das System fand ihrer Nachteile wegen in der Schweiz keine weitere Anwendung; die beiden Loks wurden schon frühzeitig ausrangiert (1926 und 1931).
  • In den Jahren 1931 - 1933 wurden 17 Lokomotiven (mit Ausnahme der Nrn. 2611 und 2612) in starke 4/4-gekuppelte Rangier-Tenderlokomotiven der Serie 8901 - 8917 umgebaut.
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