SBB Ce - Be 4/6 mit Triebwagenzügen


FZ von Thomas Brian


  
 

Kurz nach der Ablieferung der ersten Triebwagen Ce 4/6 9801 - 9804 werden im Frühjahr 1923 erste Probefahrten durchgeführt. Dieses Beispiel zeigt den Triebwagen Nr. 9801 mit zwei Wagen Typ AB4ü bei Sihlbrugg (Strecke Zug - Zürich)

 
 

1951 wurden die Kreiszuteilungen der Ce 4/6-Triebwagen neu festgelegt. Im Kreis III mit Depot in Zürich wurden unter anderen folgende Leistungen erbracht: Zürich - Baden - Koblenz und via Oerlikon nach Wettingen, ins Glarnerland. Sowie zwischen Brugg und Wohlen. Die abgebildete Komposition fuhr während Jahren zwischen den Bahnhöfen Brugg und Wohlen. Er war als Wohlener-Pendel bekannt. Zug am 21. Mai 1955 zwischen Brugg

 
 

Bereits auf den Fahrplanwechsel vom 22. Mai 1932, also nach Aufnahme des elektrischen Betriebes auf den meisten Hauptstrecken, wurden mit den Ce-4/6- und den Fe-4/4-Triebwagen unter anderen Diensten im Kreis I mit Depot in Lausanne folgende Leistungen erbracht: Vier Doppelpendelzüge Ce 4/6 mit Fe 4/4 zwischen St-Maurice und Genève, sowie Lausanne und Cossonay mit zahlreichen Zügen auf Teilstrecken wie Genève - Nyon, - Rolle, - Gland. Pendelzug zwischen Genf und Lausanne am 28. Mai 1955

 
 

Pendelzug am Genfersee um 1927. Ce 4/6 9805 Triebwagen und BCt4 5302 Steuerwagen sowie 3 Wagen Typ C2 5979 - 5990. Ein typischer Nahverkehrszug ohne Gepäckabteil

 
 

Sehr oft wurden den Ce- resp. Be 4/6-Triebwagen die relativ leichten "Seetaler"-Wagen ABDi angehängt. Dabei handelte es sich dann aber nicht um Pendelzüge. Zug in Visp am 26.9.1964

 
 

Ein besonderer Einsatz der umgebauten Ce 4/6-Triebwagen, jetzt Be 4/6-Triebwagen, war ein Pendelzug auf der alten Hauensteinlinie (Olten - oberer Hauensteintunnel - Läufelfingen-Sissach-Basel)

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