SBB Bm 6/6 18501-14


FZ von Thomas Brian


 

SBB Bm 6/618501 - 18504 Erste Serie Baujahr 1954/55

Die Serienlieferung erhielt von Beginn an eine Nummer gemäss neuem Schema. Die Probeloks waren noch mit einer alten vierstelligen Nummer versehen.
Die Schalldämpfer auf dem Dach wurden erst aufgrund einer Messkampagne im Jahre 1960 eingeführt. Die Serienloks wurden von Beginn an damit ausgerüstet..


Zweite Serie Baujahr 1960/61
SBB Bm 6/6 18505 - 18514
 
 

Kurzbeschreibung:

  • Die SBB benötigten auch nach Abschluss des Elektrifizierungsprogramms eine Anzahl nicht an den Fahrdraht gebundene Lokomotiven. Für Rangierarbeiten wie auch bei Störungen oder Unfällen müssen Maschinen vorhanden sein, die rasch eingesetzt werden können. Die erste Lok dieses Typs kam Ende 1954 in Dienst. Jeder der zwei Sechszylinder-Viertaktdieselmotoren mit einer Leistung von insgesamt 1700 PS treibt einen starr gekuppelten Generator an; der durch diese erzeugte Gleichstrom wird den sechs elektrischen Fahrmotoren zugeleitet. Jeder treibt über beidseitige Zahnradgetriebe eine Triebachse. Je nach Leistungsbedarf können wahlweise nur eine oder beide Dieselgruppen in Betrieb genommen werden.
     
  • Der Führerstand, in Lokmitte angeordnet, erlaubt einen guten Ausblick nach beiden Seiten. Er besitzt an beiden Stirnseiten einen Apparatetisch mit den Überwachungsorganen für beide Gruppen.
     
  • Die Planung erfolgte in Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Zugförderungs- und Werkstättendienst der SBB und der schweizerischen Maschinenindustrie. Die SLM baute die mechanischen Teile der Lokomotiven, die Dieselmotoren lieferte die Firma Sulzer, die elektrischen Maschinen und Apparate kamen von den Firmen BBC und SAAS, die pneumatische Bremsapparatur erstellte die Bührle-Oerlikon. Pro Lokomotive beliefen sich die Kosten für die erste Lieferung auf 1.2 Mio. Franken. Es wurden bis 1955 insgesamt vier Einheiten dieses Typs in Dienst gestellt. Später, in den Jahren 1960/61, wurden 10 weitere Maschinen mit den Nummern 18505-14 als Hauptserie beschafft, sie brachten keine nennenswerte Änderungen gegenüber den Prototypen, jedoch eine erheblich verbesserte Schalldämpfung.Diese Maschine war die MFO-Variante Gotthard-Schnellzugslokomotive und nach den Bedingungen des Pflichtenheftes von 1917 entworfen und gebaut.
 

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