SBB 3-achser Personenwagen


FZ von Thomas Brian


 

  Typ und Nr. Besonderes
F3 18211 - 18250  
A3 511-525 1916: 15 Wagen zu B3 umgeb.; Nrn 36.... (ab 1947 B3 8261-8275)
1924: 15 Wagen zu C3 Nrn. 74...
AB3 2394 - 2445 1932-34: 24 Wagen zu B3 Nrn. 323... umgeb.
1930-34: 24 Wagen zu C3 Nrn. 68.... und 73.... umgeb.
1930: 4 Wagen zu Z3p umgeb.; ab 1947 701-704
B3 3754 - 3815 Ab 1947 alle Wagen B3 3010-3071. Im Jahre 1960 noch 27 Wagen in betrieb
C3 6921 - 7290
8118 - 8220
1932: 20 Wagen zu C3 Nrn. 85... umgeb.
Ab 1947 9071-90. 1960 noch 13 Wagen in Betrieb.
1941: 1 Wag. zu C3 Nr. 7371 umgeb. Ab 1947 Nrt. 9105.
1925: 1 Wag. zu X3 umgeb. (Dienstwagen)
BC3 4651 - 4730 Ab 1947 Nrn. 8702 - 9068.
Ab 1947 Nrn. 8601 - 8701
Im Jahre 1960 noch 222 Wagen in Betrieb
D3-D3 18101-18135 Umbau aus F3 18211 - 18250
Gepäcksortierwagen
Epoche III-IV

 

Kurzbeschreibung:

Nach der Verstaatlichung der Privatbahnen hatten die SBB in ihren Wagenpark eine grosse Vielfalt von Wagentypen, welche den neuen Anforderungen nicht gewachsen waren. Auf Grund positiver Erfahrungen mit Wagen, welche Achsstände von 9.00 m aufwiesen, wurden Normalien für die neu zu beschaffenden Typen aufgestellt. Für Nebenstrecken wurden die zweiachsigen Wagen zweiter Klasse ins Programm aufgenommen.
 

  • F3: Eine einheitlich gebaute Gepäckwagenart wurde von der SBB ab 1915 eingeführt. Die Wagen hatten Achsstände von 9.20 m, einen Abort, eine Gefangenenzelle und ein Dienstabteil. Seitliche Schiebetüren in Wagenmitte dienten zur Beladung.
     
  • A3: Für Nebenstrecken wurden die dreiachsigen Wagen erster Klasse ins Programm aufgenommen. Die Wagen wurden als Seitengangwagen gebaut und hatten Stoffbezogene Polstersitze. Ein Abort war am einen Wagenende vorhanden. Die Länge der Blattfedern wurde auf 2.30m festgelegt. Aufgeteilt war der Wagen in vier Abteile zu je 6 Plätzen und das Endabteil mit 2 Plätzen und zusätzlichem Seitenfenster auf die Einstiegsplattform. Grosse Panoramafenster auf der Seitengangseite sind das spezielle Merkmal für diesen Wagen.
     
  • AB3: Die Wagen wurden im Erstklassebereich mit Seitengang und im Zweitklassebereich mit Mittelgang ausgestaltet. Ein Abort war in Wagenmitte vorhanden. Aufgeteilt war der Wagen in zwei Abteile zu je 6 resp. 5 Plätzen erster Klasse und das Grossraumabteil mit 24 Plätzen zweiter Klasse. Panoramafenster auf der Seitengangseite und Zwillingsfenster sind die speziellen Merkmale für diese Wagen.
     
  • B3: Die Wagen wurden als Durchgangswagen gebaut und hatten Stoffbezogene Polstersitze. In Wagenmitte war ein Abort vorhanden. Blattfedern von 2.50 m Länge verliehen dem Fahrzeug eine sehr grosse Laufruhe. Die beiden Grossabteile hatten je 22 Plätze für Raucher und Nichtraucher.
     
  • BC3: Die Wagen wurden als Durchgangswagen gebaut und hatten Stoffbezogene Polstersitze in der zweiten Klasse und Holzbänke in der dritten Klasse. Ein Abort war vorhanden. In der dritten Klasse wurden 38 Sitzplätze angeboten und die zweite Klasse umfasste deren 14 Plätze, jeweils aufgeteilt in Raucher und Nichtraucher.
     
  • C3: Die Wagen wurden als Durchgangswagen gebaut, hatten Holzbänke und boten je 30 Plätze für Raucher und Nichtraucher. In Wagenmitte war ein Abort vorhanden. Blattfedern von 1.80 m Länge genügten für die in dieses einfache Fahrzeug gesetzten Ansprüche.

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