RSHB CFZm 1/3


FZ von Thomas Brian


 

Epoche 1 - 2   Typ und Nummer Baujahr
RSHB CFZm 1/3 Nrn. 31 - 32 1915

Epoche 1 - 3   Typ und Nummer Baujahr
RSHB CFZm 1/3 Nrn. 41 - 42 1915
Die Laufachsen wurden um 1.70 m nach aussen versetzt, um den übergrossen Überhang und damit die Beschädigungen an den Gleisen zu mindern

 

Kurzbeschreibung:

Die 1912 von der RSHB zur Senkung der Traktionskosten in Dienst genommenen beiden Dampftriebwagen waren eine erstmals 1910 für die RSG (Régional Seignelégier-Glovelier) gelieferte Spezialkonstruktion der SLM. Sie besassen eine geschlossene Plattform, je ein Raucher- und Nichtraucherabteil mit insgesamt 28, später 40 Sitzplätzen, einen Post- und Gepäckraum und einen Kesselraum mit Führerstand für Einmannbedienung.

1915 folgten ihnen zwei fast gleiche Wagen für die HEB (Huttwil-Eriswil-Bahn) CFZm 1/3 Nrn. 31-32. Sie wichen nur in Bezug auf die Platzzahl (von Anfang an 40 Sitzplätze), die Anordnung der Wasserkästen und der Überhitzer, von denen der RSHB-Triebwagen ab.

Die beiden ersten Triebwagen wurden auf der RSHB-Strecke durch die langen Steigungensstrecken stark beansprucht und waren deshalb oft reparaturbedürftig. Auch war die geringe Leistung nicht betriebsfreundlich. Die zwei Fahrzeuge wurden deshalb nach relativ kurzer Betriebszeit 1932 durch die Dampftriebwagen der früheren HEB, nachmals LHB ersetzt. Sie wurden an die LHB (Langenthal-Huttwil-Bahn) abgetreten und dort in kombinierte Gepäck- und Personenwagen CF 14-15 umgebaut. Die LHB ihrerseits beschaffte sich anstelle der Triebwagen zwei zweiachsige Motorlokomotiven Ed 2/2 Nrn. 1-2 mit grösserer Leistung.

Die Triebwagen Nrn. 41-42 blieben als solche bis zur Elektrifikation im Dienst und erfuhren dann ebenfalls den Umbau zu kombinierten Gepäck- und Personenwagen (Nrn. 236-237 der VHB).

Der Wagen Nr. 31 stand im November 1932 während sechs Monaten bei den SBB im Versuchsbetrieb; seine Übernahme scheiterte dann aber an der zu geringen Maximalgeschwindigkeit.


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