Personenzuglok NOB C 2/2 103-140


FZ von Thomas Brian


 
Epoche NOB 1a  1d   Nummer
NOB bis 1879 SBB ab 1902
Baujahr
A IV
103-140
2156-2193 1874-1876
 

Kurzbeschreibung:

Die mit der Ausdehnung des Verkehrs und des Umfangs der NOB in den siebenziger Jahren des 19ten Jhdt's benötigten Personenzuglokomotiven wurden vom Nachfolger von Krauss, Maschinenmeister Maey, ebenfalls und ausschliesslich nach der 2/2-gekuppelten Bauart in der Zahl von 49 Stück weiterbeschafft, gebaut in den drei deutschen Fabriken Schwartzkopf Berlin, Krauss München und in Esslingen. Die NOB war so ziemlich die einzige Hauptbahn des In- und Auslandes, die diese freilich einfache, billige und verhältnismässig leistungsfähige Zweiachserlokomotive in grösserer Zahl verwendete (mit der gleichartigen Tenderlok in fast 100 Stück), die als Schienenfressertyp aber unbeliebt, seit dem Unglück auf der Versaillerbahn stark in Verruf gekommen und in vielen Ländern überhaupt verboten worden war. Erst in den neunziger Jahren wurde sie allmählich durch neuere Bauarten mit Laufachsen, sonst aber wenig verändert, abgelöst, blieb aber auch unter den Bundesbahnen noch bis ins zweite Jahrzehnt (des 20sten Jhdt's) im Dienst.

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