Kurzbeschreibung:
- Dieser Typ war die wegen des schwächeren Oberbaus der BN
leichter ausgeführte Variante mit grösseren Triebrädern einer
durch die Jura-Simplon-Bahn in 12 (Ec 3/4 601-612) und durch die
SBB in 17 Exemplaren (Ec 3/4 6513-6529) beschafften Lokomotive für
gemischten Dienst. Wegen dem gegenüber den JS-Verhältnissen
reduzierten Achsdruck waren Rahmen und Triebwerk schwächer
dimensioniert, was eine höhere Schadenanfälligkeit zur Folge
hatte. Das Zwillings-Triebwerk mit Welschaert-Steuerung wirkte auf
die mittlere Kuppelachse, die Spindel-, Exter- und
Westinghousebremse mit je einem Bremsklotz auf die Räder der 2.
und 3. Kuppelachse.
- Diese Maschinen trugen bis zur Elektrifizierung die Hauptlast
des Betriebes der BN. Ihnen wurden echte Schnellzugsleistungen
abverlangt, die sie oft überbeanspruchten, insbesondere wenn eine
Ea 3/6 zu ersetzen war. Die speziell auf die Verhältnisse der BN
zugeschnittenen Eb 3/4 waren sehr selten abseits ihrer
Stammstrecke anzutreffen.
- In den Jahren 1902 bis 1913 betrug die durchschnittliche
tägliche Laufleistung 99 bis 125 km. Die Inbetriebnahme der Ea 3/6
und der erste Weltkrieg liessen diesen Wert auf 36 bis 82 km
sinken.
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