Kurzbeschreibung:
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- Das zunehmende Gewicht der Kompositionen, vor allem beim durchgehenden Reisezügen von Bern über Neuchâtel nach
Le Locle und Les Verrières, liess die mittlerweile über zwanzig jährigen Fe 4/5 immer öfters an die Grenze ihrer
Leistungsfähigkeit gelangen. Deshalb bestellt die BN im Jahre 1951 bei den Firmen SIG und SAAS zwei Schwertriebwagen
vom Typ Ce 4/4, welche im Juni beziehungsweise im Dezember 1953 abgeliefert wurden. Die Fahrzeuge galten damals
als die stärksten Motorwagen in Europa und können als die eigentlichen Urväter der später beschafften SBB-Triebwagen
vom Typ RBe 4/4 sowie der zahlreichen Hochleistungstriebwagen verschiedener Privatbahnen der Schweiz gelten.
- Nach der Lieferung erfolgten intensive Versuchsfahrten am Lötschberg, bei denen der Triebwagen in allen Punkten
befriedigte. Auch im späteren alltäglichen Einsatz befriedigten die beiden Ce 4/4 (ab 1956 Be 4/4) in allen an sie
gestellten Anforderungen, weshalb die GBS (Gürbental - Bern - Schwarzenburg) ein etwas modifizierter, aber trotzdem
nahezu baugleicher Triebwagen nach beschafft wurde.
Die Farbvarianten verdienen eine besondere Erwähnung, da die Be 4/4 gerade deswegen den liebevollen Beinamen "Wellensittich"
erhielten! Die zwei BN-Triebwagen trugen bei ihrer Ablieferung nach den Vorschlägen eines Schaffhauser Architekten
einen Smaragd-grünen Anstrich, während der GBS Be 4/4 763 zweifarbig (Hellgrün / dunkelgrün) geliefert wurde. Diese
Lackierung erhielten um 1958 auch die BN-Einheiten. Ab ca. 1962/63 präsentierten sich alle drei Be 4/4 einheitlich
dunkelgrün. Der Be 4/4 761 erhielt im Frühling 2001 einen hellgrünen / dunkelgrünen Anstrich.
Während der GBS-Be 4/4 bereits 1998 abgebrochen wurde, erhielten die beiden ehemaligen BN-Triebwagen eine einfache
BLS-Anschrift und dienen lediglich noch als eiserne Reserve.
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