Kurzbeschreibung:
- Um den Mehrverkehr für den Bau des Kraftwerkes Obermatt des Elektrizitätswerkes Luzern in Engelberg
bewältigen zu können, erwarb die StEB 1904 von den städtischen Strassenbahnen Bern (SSB) die beiden 1894
gebauten Dampflokomotiven 14 und 18 und setzte sie als Nummern 14 und 15 ein. In Bern waren sie wegen der
Elektrifikation arbeitslos geworden. Der etwas erstaunliche Rückgriff zum Dampfbetrieb hatte seinen Grund in der
beschränkten Leistungsfähigkeit des bahneigenen Kraftwerkes.
- In den Jahren 1904 und 1905 legten sie auf den StEB - Strecken zwischen Stansstad und Grafenort 6229 und
7649 km zurück. In den folgenden Jahren kamen jeweils ein paar hundert km dazu. Sie wurden 1910 anlässlich der
grossen Überschwemmung für den gesamten Verkehr Stansstad - Stans eingesetzt.
- Die Lok Nr. 14 wurde 1929 abgebrochen. Die noch verwendbaren Teile blieben für die Lok Nr. 15 in Reserve,
die 1929 revidiert wurde. Bis 1950 blieb diese für Schneepflug- und andere Dienstfahrten in Betrieb. Am 21. Mai
1950 hatte sie ihre letzte Fahrt auf der StEB - Strecke. Das Verkehrshaus der Schweiz kaufte die Dampflok am 10.
August 1953 für 1000 Franken. Bis zur Revision durch die SBB-Depotwerkstätte Meiringen blieb sie in Alpnachstad
remisiert. Immer noch betriebsfähig verkehrt sie hin und wieder auf dem Netz der Berner Strassenbahnen unter der
alten Nummer 18.
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