Kurzbeschreibung:
- Mit Rücksicht auf die zulässige Zughakenbelastung durfte auf den Steigungen
der Zufahrtsrampen zum Gotthardtunnel eine Zuglast von 320 t ohne Nachschub
befördert werden. Die Norm für zwei Schnellzuglokomotiven der Serie A 3/5
betrug aber nur 280 t, so dass bei Überschreitung eine dritte Lokomotive
nachschieben musste. Es galt daher, eine schwere Lokomotive zu schaffen,
die 180 t mit der Schnellzugsgeschwindigkeit am Berg mit 40 km/h zu bewältigen
vermochte, die aber auch Personen- und Güterzugdienst auf den Teilstrecken
mit 65 km/h Geschwindigkeit verwendet werden sollte.
- Die von Maffei in München entworfene und ausgeführte Maschine erreichte
mit Vierzylinder-Verbundmaschine 15 Atm. Dampfdruck und über 62 t Adhäsionsgewicht
eine Zugkraft von 12'000 kg, eine Leistung von 1500 PS und übertraf damit
den SBB-Typ (C 4/5 der Serie 2701-2716) um etwa 15%.
- Mit dem Übergang der Gotthardbahn im Jahre 1909 behielten die Loks die
Nummern bei.
|


|